Das Musik Stipendium der Hamel Stiftung Hannover der Musik Stiftung aus Hannover zur Musik Förderung von Klassischem Gesang in der Region Hannover

Finalkonzert zum 11. Hamel Förderstipendium 2019

69 nationale und internationale junge Sängerinnen und Sänger zwischen 19 und 29 Jahren nahmen an der diesjährigen Ausschreibung zum Förderstipendium Gesang teil. Durch die Entwicklung der Gesellschaft, der Kultur und Musik, durch fortschreitende digitale Aufnahmetechnik und den Anspruch an die Ästhetik des Gesangs werden heutzutage an Sängerinnen und Sänger immer höhere Anforderungen gestellt. Durch diese Entwicklung ist zu erkennen, dass Künstler in der Lage sind, sich oftmals mit 18 oder 19 Jahren schon auf einem sehr hohen gesanglichen Niveau zu präsentieren, um an Wettbewerben mit besten Chancen teil-nehmen zu können. Dies führt in jungen Jahren bereits zu unschätzbaren Erfahrungen auch unabhängig vom Abschneiden im Wettbewerb und spornt ganz offensichtlich enorm an.

Das Ergebnis fiel auf acht junge Künstler, die sich am 10. Mai im Richard Jakoby Saal der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover höchst qualifiziert präsentierten.

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Die Finalisten 2019 mit Prof. Dr. Bäßler (Juryvorsitzender)

Finalisten 2019

  • Anastasiia Tkachenko (Sopran)
  • Valentin Ruckebier (Bass)
  • Veronika Seghers (Sopran)
  • Konstantin Paganetti (Bariton)
  • Elisabeth Dopheide (Sopran)
  • Artur Garbas (Bariton)
  • Indré Pelakauskaité (Sopran)
  • Tobias Meyer (Tenor)

Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei Herrn Jann Bruns, Hauptamtlicher Vizepräsi-dent der HMTMH, für seine freundlichen Worte zum Auftakt des Konzertabends.

Darüber hinaus freuen uns ganz besonders über das Interesse der Präsidentin der HMTM Hannover, Frau Dr. Susanne Rode-Breymann, die stets ein offenes Ohr hat, wenn es darum geht, einen Termin für die Austragung des Wettbewerbs zu finden und den wunderbar ge-eigneten Richard Jakoby Saal dafür zur Verfügung stellt. Ohne diese Gewogenheit wäre es nicht denkbar, unser Finalkonzert an so geeigneter wie auch zentraler Stelle durchzuführen. Dafür sind wir immer wieder sehr dankbar.

Die jährlich neu zusammen zu setzende Jury besteht stets aus fünf erfahrenen Praktikern aus den Fachbereichen Musik und Kultur, wie Musikprofessoren, Chorleitern, künstlerischen Beiräten, Direktoren von Opernstudios oder Kritikern, um ein möglichst breites Spektrum von Sichtweisen der Opern- und Musikwelt zu gewährleisten. Alle Mitglieder arbeiten seit vielen Jahren mit jungen Sängerinnen und Sängern zusammen und agieren mit Herz und Sachverstand. Die Förderung des Opernnachwuchses liegt ihnen allen daher ganz besonders am Herzen.

Jury 2019

Prof. Dr. Hans Bäßler, HfMT Hamburg, Künstlerischer Beirat
der Walter und Charlotte Hamel Stiftung

Prof. Klaus-Jürgen Etzold, HMTM Hannover, Künstlerischer Beirat
der Walter und Charlotte Hamel Stiftung

Prof. Jörn Dopfer, Gesangspädagoge, Hochschule für Musik und Theater, Hamburg

Bettina Pahn, Leiterin der Gesangsklasse Alte Musik an der HfK Bremen,
Gesangspädagogin, Sopranistin, Rosengarten

Prof. Caroline Stein, Koloratursopranistin, Hochschule für Musik und Theater Leipzig

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(Prof. Dr. H. Bäßler, Bettina Pahn, Prof. K.-J. Etzold, Prof. Caroline Stein, Prof. Jörn Dopfer (v. li. n. re.)

Die 1. Finalrunde besteht stets aus einer nicht öffentlichen, zweitägigen Anhörung anhand von eingereichten Bewerbungs-Videos. Aus allen vollständig und korrekt vorliegenden, schriftlichen Bewerbungen einschließlich der Demo-Videos beschließt die Jury nach eingehender Auswahl und Beratung, welche Kandidat*innen zum Final-Wettbewerb zugelassen werden dürfen. In der folgenden 2. Runde, dem öffentlichen Finalkonzert, bewertet die Jury die Darbietungen der Finalist*innen live, inmitten des Publikums sitzend, mittels eines detaillierten Punktesystems mit anschließender interner Abstimmung und Beratung. Dabei sind Kriterien wie Bühnenpräsenz, Textverständlichkeit, Stimmklang, Timbre, Interpretation, Artikulation, Intonation, Phrasierung, stilistische Sicherheit, Dynamik, Agogik, künstlerische Ge-samtausstrahlung von ausschlaggebender Relevanz.

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Roger Cericius mit dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Bäßler

Zu den Richtlinien des Gesangswettbewerb gehört, dass jeder Finalist die Stückauswahl bestimmt und die rund 10-minütige Darbietung eigenverantwortlich gestaltet. Einzig verpflich-tend ist der Vortrag eines Stückes aus den Werken von Mozart, welches jedoch ebenfalls frei gewählt werden darf. Stets höchst professionell begleitete auch in diesem Jahr wieder Nicho-las Rimmer die Sängerinnen und Sänger am Flügel.

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Anastasiia Tkachenko (Sopran)

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Valentin Ruckebier (Bass)


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Veronika Seghers (Sopran)

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Konstantin Paganetti (Bariton)


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Elisabeth Dopheide (Sopran)

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Artur M. Garbas (Bariton)


Das von den acht Finalisten gewählte Repertoire umfasste Werke unterschiedlichen Charakters aus drei verschiedenen Musikepochen. Liedgesang, Opernarien und Werke der Neuen Musik erklangen wurden auf künstlerisch höchstem Niveau interpretiert.

Über die vier Stipendien des Jahres 2019 freuten sich:

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(Elisabeth Dopheide o. l., Artur M. Garbas o. r. Indré Pelakauskaité u. l., Veronika Seghers u. r.)

In der Pause erhielt das Publikum durch schriftliche Abstimmung Gelegenheit, einen der teilnehmenden Künstler für den mit € 500,-- dotierten Publikumspreis 2019 vorzuschlagen. Die-ser Sympathiepreis ging nach Auswertung aller Stimmzettel an den Bariton Artur M. Garbas, der seinen Preis, mit dem er zusätzlich zum Jahresstipendium geehrt wurde, höchst überrascht und mit großer Freude entgegennahm.

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Zum spannenden Moment der Stipendienvergabe versammelten sich die acht Künstler und die Jurymitglieder noch einmal auf der Bühne. Auch die ihren Mitstreitern unterlegenen Finalist*innen gingen nicht leer aus. Sie erhielten der Tradition entsprechend einen Sonderpreis in Höhe von € 500,-- für die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen nach eigenem Wunsch.

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(Konstantin Paganetti, Veronika Seghers, Valentin Ruckebier, Elisabeth Dopheide, Tobias Meyer, Artur M. Garbas (R.oben), Indré Pelakauskaité, Ansatasiia Tkachenko (R. unten)

Wir freuen uns wieder einmal über einen gelungenen Wettbewerb und danken allen, die mit ihrem Können und mit großer Motivation zum Gelingen dieses Konzertabends beigetragen haben auf das Herzlichste.

Das Hamel Förderstipendium wird jedes Jahr im Herbst erneut ausgeschrieben. Bis ins Früh-jahr hinein läuft die Bewerbungsfrist. Informationen und Bewerbungsunterlagen sind für alle interessierten Gesangsstudenten im Fach Oper und Konzertgesang als Download und in Papierform über die Hochschulen verfügbar. Damit erhalten junge, talentierte und aufstre-bende Sänger die Chance, sich um ein Hamel Förderstipendium zu bewerben.


Fotos: Melanie Seifert

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